Der Anspruch, professionell zu arbeiten, wird in der OASE gemGmbH nicht nur in der unmittelbaren Interaktion zwischen Sozialpädagog*innen und zu betreuenden Minderjährigen eingelöst, sondern auch durch die Qualität, in welcher der fachliche Diskurs geführt wird.

 

 

Interne Qualitätsforen

Wir nehmen uns für Kommunikation und Reflexion pro Woche in jedem WG-Team mindestens vier Stunden Zeit.

Die „Teamsitzungs-Vormittage“ weisen folgende Struktur auf:

  • Organisationsteam (Pädagogische/r Leiter*in, ggf. Geschäftsführer und WG-Team)
  • “Kleinteam“ (WG-Team)
  • 14-tägig Fallsupervision oder Teamsupervision (Team und Supervisor*in, anlassbezogen mit Pädagogischer Leitung)

Für die Mitarbeiter*innen der „OASE intensiv“ (Wohnverbund 2 WG 1) gibt es die Option auf Fallbesprechungen mit psychiatrischem Schwerpunkt (Psychiater*in, Pädagogischer Leiter*in und WG-Team)

An sonstigen Austauschmöglichkeiten (neben den vielen „Tür- und Angelgesprächen“) sei noch auf folgende hingewiesen:

Da die einzelnen Dienste in Doppelbesetzung absolviert werden, bleibt Zeit für

Informationsaustausch und Intervision. Anfang und Ende jedes Dienstes markiert eine Dienstübergabe bzw. eine Intervision unter Kolleg*innen.

Auf Grund der räumlichen Nähe von WGs, Verwaltung und Pädagogischer Leitung / Geschäftsführung ist rascher Informationsfluss gewährleistet. Auftauchende Problemlagen können oft unmittelbar reflektiert werden. Die Pädagogischen Leiter*innen sind meist täglich in den WGs und können auf diese Weise mit den Diensthabenden Tagesaktuelles, Problemstellungen etc. erörtern.

In den einzelnen WGs werden monatlich so genannte Kinderteams abgehalten (WG-Team und Kinder und Jugendliche).

 

 

Dokumentation

Relevante Ereignisse eines Tages werden von Sozialpädagog*innen am Dienst-PC dokumentiert (Dienstbuch inkl. sozialpädagogischer Dokumentation, mit einem Schwerpunkt auf der Gesundheitsfürsorge für jede/n Bewohner*in).

Außergewöhnliche Vorkommnisse (Unfälle, Polizeieinsätze, Überführungen in psychiatrische Stationen, physische Attacken, sexuelle Übergriffe) werden gemäß den Vorgaben der Wiener Kinder- und Jugendhilfe unter Anwendung der entsprechenden Formulare gemeldet („Meldung zum Vorfall“, „Dokumentation der Einsatzkräfte“ etc.).
Freiheitsbeschränkende Maßnahmen - welche die letzte Möglichkeit zur Intervention darstellen -  nachdem alle gelinderen pädagogischen Mittel ausgeschöpft wurden und weiterhin akute und erhebliche Gefahr für Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und/oder weitere Anwesende besteht, werden den zuständigen Personen der Bewohnervertretung gemeldet.

Kurz- und mittelfristige Zielsetzungen im Betreuungsverlauf werden in den Teamsitzungsprotokollen oder individuellen Perspektivengesprächen bzw. Ziel-und Maßnahmenblättern festgehalten.
Ggf. werden individuelle Kriseninterventionspläne als Handlungsleitfäden im Krisenfall erstellt.
Mindestens halbjährlich werden (Fallverlaufs-) Berichte verfasst, die den bio-psycho-sozialen Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes oder der/des Jugendlichen beschreiben. Die bisherige Arbeitsweise und die (Teil-) Zielerreichung werden dokumentiert sowie ein Ausblick auf zukünftige pädagogische und/oder therapeutische Schwerpunktsetzungen geboten.

Korrekte Aktenführung (z. B. Gesundheitsblätter), Kassengebarung, Dokumentation der Brandschutzmaßnahmen, Dienststundenaufzeichnungen etc. sind ohnehin Standard in der sozialpädagogischen Praxis.

 

 

Interne Weiterbildung

Alle Mitarbeiter*innen haben mindestens die von der Wiener Kinder- und Jugendhilfe vorgegebenen Fortbildungsstunden im Ausmaß von 14 Stunden jährlich zu leisten.

Die OASE gemGmbH stellt den Mitarbeiter*innen jährl. 24 Fortbildungsstunden zur Verfügung.

Sämtliche Mitarbeiter*innen durchlaufen in der Einarbeitungsphase ein entsprechendes Einschulungsprogramm (vgl. Anhang 6). Inhaltliche Bausteine dieses Programms bilden u.a. Einschulung am Arbeitplatz durch die Koordinator*innen, Brandschutz, Sicherheit am Arbeitsplatz und eine Ersteinweisung in die standardisierten Handlungsabläufe der OASE gemGmbH durch die jeweilige Pädagogische Leitung. 
Alle neuen Mitarbeiter*innen absolvieren darüber hinaus zeitnah zu ihrem Arbeitsbeginn in der OASE gemGmbH einen zweitägigen Workshop zum Thema „Affekt-Kontrolltraining“ im Rahmen eines weit gefassten Fortbildungscurriculums, welches sich aus Pflicht- und Wahlfortbildungen zusammensetzt.

Die Fortbildungen werden von den Pädagogischen Leiter*innen in Absprache mit den Wünschen/Anliegen der Teams organisiert (z.B. Leitbild und Vision, Deeskalationstraining, Pädagogik und Recht, Traumapädagogik, störungsspezifische Pädagogik, Gesprächsführung, Psychopharmakologie, Erste Hilfe, Schreibwerkstatt, Outdoor-Pädagogik, etc.) die theoretischen Inhalte werden hierbei von vereinsinternen oder -externen Vortragenden im Hinblick auf die speziellen Bedürfnisse und die Arbeitsrealität unserer Mitarbeiter*innen aufbereitet.
Zusätzlich gibt es für jedes System in der OASE gemGmbH, die Option von teaminternen Fortbildungen. Auf diese Weise ist es möglich, die Entscheidungsfreiheit der Teams zu erhalten und sich Vortragende zu einem aktuellen Thema einzuladen (z.B. Umgang mit sexuellen Auffälligkeiten, Radikalisierung, Essstörungen, Sucht, Biografiearbeit, soziale Medien etc.).

Für neue Pädagogische Leiter*innen sowie Koordinator*innen gibt es separate Einschulungsprogramme (vgl. Anhänge 7 und 8).

Die sozialpädagogischen Teams halten zudem regulär einmal jährlich eine Teamklausur unter Anleitung eines / einer Supervisor*in ab.

 

 

Externe Kommunikation und Interaktion

Wir pflegen hochfrequente Kontakte zu allen Angehörigen der Kinder und Jugendlichen, die wir betreuen; selbstverständlich auch zu den Sozialarbeiter*innen, Regionsleiter*innen, Lehrer*innen, Ausbildner*innen, (Psycho-) Therapeut*innen und allen sonst relevanten Personen, die mit den Betreuten befasst sind (Freund*innen, Ärzt*innen, AMS-Mitarbeiter*innen, Lehrlingscoaches, Polizist*innen etc.).

Wichtige Qualitätssicherungsinstrumente stellen auch die periodischen Fallverlaufskonferenzen dar (Teilnehmer*innen: Kinder / Jugendliche, Angehörige, Sozialarbeiter*in, Sozialpädagog*in, Regionsleiter*in, Pädagogische Leitung).
Eine Revision durch den Magistrat der Stadt Wien erfolgt mindestens einmal jährlich, periodisch erfolgt auch die Zusammenarbeit mit der Bewohnervertretung im Rahmen der Maßnahmenkontrollen durch die zuständigen Personen des Vertretungsnetzes.

Selbstverständlich steht die OASE gemGmbH in einem fortlaufenden konstruktiven Austausch mit den zuständigen Personen des Versicherungsträgers als auch des Arbeitsinspektorats des Landes Wien.

Anhänge:

Anhang 1             Konzept Geschlechtsspezifische Pädagogik        
Anhang 2             Konzept Traumapädagogik
Anhang 3             Konzept Sexualpädagogik
Anhang 5             Konzept „Umgang mit Gewalt“
Anhang 6             folgt
Anhang 7              folgt
Anhang 8              folgt

 

 

Deeskalationsmanagement

  • Mitunter treten im jeweiligen WG-Betreuungskontext derart schwerwiegende Probleme auf, dass vorübergehend oder längerfristig ein Settingwechsel vorgenommen werden muss.
  • Beispiele dafür können sein:
  • Körperverletzung einer/s Sozialpädagog*in durch eine/n Jugendliche/n, sexuelle Gewalt unter Jugendlichen oder auch vermehrtes Auftreten psychopathologischer Auffälligkeiten.
  • Wenn zum Schutz von Personen keine anderen Sofortmaßnahmen zu  treffen sind, besteht die erste Reaktion zumeist darin, die Betreuungsintensität im Sinne von verstärkter Einzelzuwendung und –betreuung  zu erhöhen.
  • Unverzüglich werden auch alle Reflexionsmöglichkeiten und Beratungsressourcen ausgeschöpft, um die Mutmaßungen über die Ursachen der Krise in ihrer Plausibilität zu validieren. In diesem Kontext existiert beispielsweise im Falle sexueller Auffälligkeiten eine enge Zusammenarbeit mit den Expert*innen des Instituts für Sexualpädagogik.
  • Des Weiteren wird eruiert, welche sinnvollen Interventionen im bedeutsamen Umfeld des/der Minderjährigen zu setzen sind (Beispiele: verstärkte Elternberatung, Besuche der Angehörigen nur noch unter Beobachtung – beispielsweise in Folge sexueller Übergriffe im Familienverband).
  • Konkrete Maßnahmen werden beschlossen und umgesetzt. Dies sind vor allem: Anbieten psychotherapeutischer Unterstützung bzw. Erhöhung der Therapiefrequenz, vorübergehende oder auch längerfristige interne Beschulung, ambulante Betreuung oder Krisenaufnahme in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilung inklusive Besprechung einer etwaigen psychopharmakologischen Medikation, Einzelbetreuung auch außerhalb der WG, Wechsel der Bezugsgruppe.
  • Unter dem Punkt „Wechsel der Bezugsgruppe“ verstehen wir – unter der Prämisse, dass alle bisherigen Maßnahmen sich als insuffizient erwiesen haben – nach vereinsinternen Lösungen der Krise zu suchen (also Wechsel in eine andere WG etc.), bevor wir uns gezwungen sehen, den Betreuungsauftrag prinzipiell in Frage zu stellen.
  • Selbstverständlich wird im Falle des Auftretens von (schweren) krisenhaften Episoden unverzüglich der direkte Kontakt zu den Mitarbeiter*innen der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (fallführende Sozialarbeiter*innen, Regionsleitungen, MAG ELF etc.) gesucht und ein lösungsorientierter Fachaustausch angestrebt.
  • Unsere wichtigsten Hilfsmittel zur Erreichung dieser ambitionierten Ziele sind ein intensives Krisenmanagement, große Flexibilität und Professionalität. Darüber hinaus gibt es organisationsspezifische Handlungsleitfäden in Krisenfällen, welche den Mitarbeiter*innen Orientierung bieten und fortlaufend adaptiert werden.

 

Darstellung der Maßnahmen der Gewaltprävention

Deeskalierendes Verhalten der Sozialpädagog*innen und die Bedachtnahme auf gewaltfreie Erziehung sowie wertschätzender Sprachgebrauch sind obligat.

Jährlich finden mehrtägige Mitarbeiter*innenschulungen statt, in welchen u.a. auch Gewalt in all den in der stationären Jugendwohlfahrt zum Tragen kommenden Aspekten thematisiert wird. Der vereinsinterne Gewaltschutzbeauftragte beleuchtet das Thema zudem regelmäßig und auch anlassbezogen in den Organisationsteams sowie in Einzelgesprächen.
Die Vermittlung von Skills und Handlungskompetenzen regt zur Reflexion eigener Haltungen an.

 „Über die aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung, dem Berufsverständnis und den verbundenen Rollenkonflikten geht es um die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit unbeherrschbaren (Affekt) und gegensätzlichen Kräften (Konflikt), sowie dem Vermeiden oder dem Kontrollieren zerstörerischer Prozesse. Ziel ist unter anderem die Weiterentwicklung der Selbstwahrnehmung, Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis und Selbstverteidigung (seelisch und körperlich). Das AKT vermittelt, dass Friedfertigkeit und Kooperationsbereitschaft als Stärke erlebt werden können. Das ist eine Voraussetzung für den respektvollen Umgang mit anderen Menschen, der Umwelt und sich selbst.“  www.psychotherapie.noe-lak.at/akt.htm

Periodisch durchgeführtes Affekt-Kontroll-Training (A.K.T.) wird durch Schulungsmaßnahmen der Wiener Polizei zum Thema Deeskalation und Selbstverteidigung ergänzt.
Die Zusammenarbeit mit unserem Konsiliarpsychiater in Form der Psychiatrischen Teamsitzungen bringen rasche Abklärung medizinischer Indikationen für erhöhte Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen und sichern somit die richtige Wahl an unterstützender psychopharmakologischer Medikation.
Durch die konkrete Abstimmung des Betreuungssettings auf die Bedürfnisse der betreuten Minderjährigen und dem Deeskalations- und Maßnahmenplan (siehe Konzept Krisenmanagement) kann sichergestellt werden, dass Eskalationen auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben und ehebaldig durch gezielte Änderungen in den Betreuungsstrukturen wieder Stabilität sowie Sicherheit erreicht werden kann. Ggf. kann auch die Installierung von Einzel- oder Intensivbetreuung einen Beitrag zur Gewaltprävention leisten.

Zusätzlich sorgt die Gestaltung räumlicher Gegebenheiten (Rückzugsräume und ausreichendes Platzangebot in den Wohngemeinschaften, Einzelzimmer für Jugendliche, Startwohnungen für Jugendliche im Trainingswohnen Plus, flexible und rasche Adaption des Lebensraumes an wechselnde Bedürfnisse) dafür, dass in emotional angespannten Situationen ausreichend Raum vorhanden ist, um Stressoren zu minimieren.

Therapeutische Begleitung während des Betreuungsverlaufs trägt dafür Sorge, dass aufkommende aggressive Lösungsstrategien für Probleme früh erkannt werden können und unterstützt im Anlassfall bei der Bewältigung von Konflikten.
Nicht zuletzt beantworten tägliche Aktivitäten bewegungsorientierter Art sowie bei Bedarf individuell ausgerichtete erlebnispädagogische Angebote den oft erhöhten Drang an körperlicher Betätigung und reduzieren somit „angestaute Emotionen“ regelmäßig.

 

 

Therapeutische Angebote

Unsere sozialpädagogische Praxis wird unterstützt durch zahlreiche Angebote, die für die jeweiligen Kinder und Jugendlichen sehr individuell konzipiert werden.

 

Konsiliarpsychiatrische Betreuung
Diese erfolgt durch eine/n Kinder- und Jugendpsychiater*in. Ihre Intensität hängt vom (gruppen-)spezifischen Bedarf ab. Diese/r übernimmt ggf. Begutachtungen, Elterngespräche und spricht Empfehlungen aus. Des Weiteren leitet sie/er Fallsupervisionen und leistet Kriseninterventionen.

 

Psychotherapie
Da unsere Kinder und Jugendlichen durch ihre speziellen Sozialisationsbedingungen, die vielfach zu
Traumatisierungen geführt haben, sehr belastet sind, ist in Bezug auf die therapeutischen Maßnahmen
in erster Linie die Psychotherapie zu nennen.

Externe Psychotherapeut*innen werden sorgfältig ausgewählt gemäß ihrer Arbeitsmethode (vorzugsweise mit tiefenpsychologisch/psychoanalytischem und systemisch/konstruktivistischem Hintergrund), ihrer Feldkompetenz (bevorzugt Erfahrung mit dissozial agierenden Minderjährigen), ihrem Geschlecht sowie ihrer Bereitschaft, das therapeutische Setting kreativ und flexibel gestalten zu können.

Ältere Jugendliche suchen selbständig die Therapeut*innen in deren Praxen auf. Externe Therapien finden auch in speziellen Zentren statt, wie in Instituten für Erziehungshilfe, Kinderschutzzentren, Ambulanzen der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

 

Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren
Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren unterstützt einige unserer Kinder und Jugendlichen dabei, ihre motorischen Fertigkeiten zu verbessern und Unsicherheiten im Kontaktverhalten zu minimieren.

 

Ergotherapie, Musiktherapie und Logopädie kommen je nach individuellem Bedarf zum Einsatz.

 

Erlebnispädagogik und Erlebnistherapie
Die betreuten Kinder- und Jugendlichen nehmen je nach konzeptueller Notwendigkeit partiell
an erlebnispädagogischen/erlebnistherapeutischen Aktionen teil.
Immer wieder finden ein- bis mehrwöchige Unternehmungen für die gesamte Gruppe statt, die vorzugsweise in
Schweden, Finnland oder Ungarn durchgeführt werden. Als Medium dient häufig das Kanu fahren.

Für jedes dieser Projekte werden im Vorfeld Detailkonzepte erarbeitet, in denen sowohl die angestrebten Gruppenziele (z.B.: Integration neuer Gruppenmitglieder, Verbesserung der KonfliktIösungsstrategien, Förderung kooperativer Verhaltensweisen etc.), wie auch die Ziele für das Individuum (z.B.: Erhöhung der Frustrationstoleranz, größere Selbstwirksamkeit, generelle Ich-Stärkung, Entwicklung von Alternativen zu aggressiven Verhaltensweisen etc.) festgelegt werden.

Da dem Transfer des Erlebten, Erfahrenen und Reflektierten in die soziale Wirklichkeit in Wien größte Aufmerksamkeit gewidmet wird, werden die Aktionen von Sozialpädagog*innen mit Zusatzqualifikation in Erlebnispädagogik oder in enger Kooperation mit externen Fachleuten durchgeführt.

Neben diesen gruppenpädagogischen und gruppentherapeutischen Aktionen finden bei Bedarf auch Einzelbetreuungsmaßnahmen mit erlebnispädagogischem Hintergrund statt.

Kurzfristige Aktivitäten werden häufig im Inland durchgeführt. Länger anberaumte Projekte fanden mitunter auch an ungewöhnlichen Orten im EU-Ausland statt. Die jeweils ausgesuchten Orte werden nicht willkürlich gewählt, sondern ergeben sich folgerichtig aus dem Anlass, der zu dieser Maßnahme geführt hat, bzw. aus den Anforderungen an eine so genannte „Pädagogische Provinz“. (Eine Insel als vorübergehende Lokation kann bei jemandem, der dazu tendiert, sich bei Spannungserlebnissen schnell dem Betreuungskontext zu entziehen, ein sinnvolles Setting darstellen.)